Rednerpult Stadthalle ChemnitzDie Stadthalle Chemnitz, ein überregional bekanntes Kultur- und Kongreßzentrum, erteilte der TAL Chemnitz GmbH im Sommer 2005 den Auftrag, ein neues Rednerpult zu entwickeln. Dieses Rednerpult sollte sich dem neuen Erscheinungsbild des großen Saales anpassen und einen bewussten Bruch mit dem Desi
20.03.2006
Rednerpult Stadthalle Chemnitz
cardboard.datastore/TAL-articles/2006-03-20-Rednerpult/schraeg_oben_thumb.jpg
Die Stadthalle Chemnitz, ein überregional bekanntes Kultur- und Kongreßzentrum, erteilte der TAL Chemnitz GmbH im Sommer 2005 den Auftrag, ein neues Rednerpult zu entwickeln. Dieses Rednerpult sollte sich dem neuen Erscheinungsbild des großen Saales anpassen und einen bewussten Bruch mit dem Design der bisher verwendeten Holzrednerpulte herbeiführen. Zu der exakt definierten technischen Aufgabenstellung war es nötig die Corporate Identity der Stadthalle weiter zu entwickeln. Aber auch dem Mieter des Rednerpultes soll die Möglichkeit des Transportes seines Erscheinungsbildes eingeräumt werden. Für diese Aufgabe haben wir den international bekannten Formgestalter Prof. Clauss Dietel gewonnen. Das offene Gestaltungsprinzip, das vielen seiner Arbeiten zu Grunde liegt, ermöglicht vielseitige Entscheidungs- und Gestaltungsformen. Bei Interesse stellen wir Ihnen gern weiterreichende Informationen zusammen.
cardboard.datastore/TAL-articles/2006-03-20-Rednerpult/skizze_thumb.jpg
Produktinfo - Technische Daten
  • Stellfläche: 800 x 800mm
  • Höhe: motorisch verstellbar mit Fernbedienung
  • Material: Stahl, Acryl
  • Farbe: RAL oder RAL Design
  • Frontblende: abnehmbar - Acryl
  • Transport: 4 Rollen, 2 x gebremst
  • Beleuchtung: Leuchtstofflampe dimmbar 0-100% (über VIP 90)
  • Manuskriptablage: Acryl satiniert oder foliert
  • Zusatzablage: Metall, nicht höhenverstellbar
  • Gewicht: ausstattungsabhängig ca. 35 kg

Für die TAL Chemnitz GmbH schildert Formgestalter Clauss Dietel seine Überlegungen zur Gestaltkonzeption des Rednerpultes:


ENTWICKLUNG REDNERPULT - ZUM GESTALTKONZEPT
Die Gestaltung des Rednerpultes zielt darauf, die Vortragenden optimal wirken zu lassen. Physiologische Voraussetzung dafür schafft eine höhenverstellbare Pultplatte. Formal-Assoziativ bringt die konkav schwingende Plastizität der Frontplatte die Vortragenden den Zuhörern näher und vermeidet barrierebildende Distanz konventioneller Rednerpulte, die im Querschnitt vorn schmale, für souveräne Armauflage breit ausgeführte Pultplatte erlaubt einen gestisch ungezwungenen Vortrag.
Voneinander getrennte Front- und Pultplatten vermitteln einen leichten, additiven und schwebenden Charakter des Pultes, die Distanz zur Bodenplatte und zum Boden selbst unterstützen dies, in der Bodenplatte sind Räder zum Verrollen und Fixierschrauben für die Fixierung des Pultes untergebracht.
Gegen Blendung abgeschirmt zum Vortragenden hin ist in der Pultplatte eine Manuskriptbeleuchtung eingebaut. Grafische Kennung des Nutzers oder Werbung kann auf der vorderen Längskante der Pultplatte und auf der Frontplatte angebracht werden. Eine Querverformung der Pultplatte ermöglicht die Ablage von Geräten, vertieft in die Platte ist ein Trinkglas abzustellen.
Zurückhaltend dunkel sind Hubpodest und Bodenplatte ausgeführt. Das transluzente Acryl von Front- und Pultplatte und luminiszentes Licht auf Letzterer vermeiden eine vordergründige Wirkung und lassen eine gewisse magische Erscheinung entstehen, zusammen mit der abgestimmten Farbigkeit zwischen seidenmatt satiniertem Acryl von Front- und Pultplatte und dunkler Farbgebung des Tragwerks ergibt dies eine leichte, dienende und elegante Anmutung des Rednerpultes.
dietel.gif